Beschreibung
Rebberge gehörten noch vor hundert Jahren zum Stadtbild von Frauenfeld. Zahlreiche Hänge und Felder rund um die Stadt, so auch südlich von Huben, zwischen Hundsrücken und Försterhaus, waren mit Reben bepflanzt. Die seit 1975 wieder erstellten Rebberge schliessen somit an eine alte Tradition der Feldbebauung in unserer Region an. Nicht nur Weinliebhaber und Kenner des Weinfaches mag interessieren, welche Rebsorten in der Region Frauenfeld gepflanzt werden, welchen Zyklus die Rebe im Laufe des Jahres verfolgt, welche Arbeiten dabei zu verrichten sind, welches die häufigsten Krankheiten und Schädlinge dieses an Sonne gewöhnten Gewächses sind und wie der Wein schliesslich entsteht.
Nach einer Übersichtstafel mit allgemeinen Hinweisen zum Rebberg, die den Beginn des Reblehrpfades bei der Abzweigung des Philosophenweges von der Talstrasse markiert, folgen in mehr oder weniger regelmässigen Abständen Tafeln mit Hinweisen zur Rebbaumethode, zum Jahreszyklus der Rebpflanze, zu den Schädlingen und Krankheiten sowie deren Bekämpfung, zu den "In den Stadtreben" angepflanzten Rebsorten und nicht zuletzt zu den verschiedenen Kelterungsverfahren, wie sie in den VOLG-Weinkellereien angewendet werden. Die Aussagen der Schrifttafeln werden durch zahlreiche Grafiken veranschaulicht, so dass der verweilende Betrachter das Wissenswerte über den "Holdenberger" im Speziellen und die Rebe sowie deren Pflege leicht aufnimmt.